Fertility Belgium

Geschichte

Liebe Besucher,

Herzlich Willkommen auf meiner überarbeiteten Internetseite. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen über meine tägliche Arbeit. Ich bin Dr. Wim Decleer und bin als Gynäkologe in der Fertilitätstherapie spezialisiert. In dieser Funktion habe ich ein eigens Fertilitätszentrum, welches dem Algemeen Ziekenhuis Jan Palfijn in Gent, Belgien, angeschlossen ist. Im Folgenden können Sie eine kurze Einleitung darüber lesen.

Des weiteren finden Sie auf dieser Seite unter anderem eine Vorstellung von unserem Team, einen Blick auf alle unterschiedlichen Behandlungen die wir anbieten, eine Übersicht meiner wissenschaftlichen Publikationen und der momentan laufenden Studien an denen ich mitarbeite, und selbstverständlich auch unsere Kontaktdaten und nützliche Links. Außerdem finden Sie hier auch spezifische Informationen für ausländische Patienten.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Surfen auf meiner Internetseite!

Dr. Wim Decleer

Kurzgefasste Geschichte

Das Geburtsdatum des Fertilitätszentrums ist der 1. September 1991. An diesem Tag begann ich nach einer umfassenden Ausbildung in der Fruchtbarkeitstherapie in verschiedenen ausländischen Zentren (unter anderem in England und Deutschland) mit der sogenannten In-vitro-Fertilisation (IVF) im Sint-Andriesziekenhuis in Tielt.

Im Jahr 1994 zog ich dann mit meinen Krankenhausaktivitäten (und natürlich auch mit dem Fertilitätszentrum) von Tielt nach Gent ins Algemeen Ziekenhuis Jan Palfijn (AZ Jan Palfijn). Zu dieser Zeit begann ich auch mit der persönlichen Beratung in der Weststraat in Aalter. Außer mir beraten Sie mittlerweile noch 4 andere Ärzte in Aalter: Prof. Dr. Paul Devroey, Prof. Dr. Frank Comhaire, Dr. Tom Bovyn und Dr. Ingrid Desrumeaux. Teil des Teams ist auch noch eine Physiotherapeutin, die sich im Beckenbodentraining und der prä- und postnatalen Therapie spezialisiert hat.

Im ersten Jahr finden im Fertilitätszentrum in Gent 38 Zyklen statt und das IVF Team besteht aus mir, einer Krankenpflegerin in Teilzeit sowie einem Laborant in Teilzeit. Aller Anfang ist natürlich schwer, aber das IVF-Zentrum entwickelt sich schnell weiter und wächst exponentiell (siehe Grafik). Im Jahre 2000 beginne ich die Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Dr. Kaan Osmanagaoglu, der die Gewebebank des AZ Jan Palfijn verwaltet. Ab jetzt geht alles sehr schnell, denn bereits im folgenden Jahr bekommt unser Zentrum von der Flämischen Regierung die vollständige Anerkennung als sogenanntes "B-Zentrum", wovon es in Flandern lediglich 6 gibt. Im Gegensatz zu einem "A-Zentrum" verfügt ein B-Zentrum über ein eigenes und anerkanntes Laboratorium. Dadurch können IVF-Behandlungen von A bis Z im gleichen Zentrum durchgeführt und außerdem Geschlechtszellen (Ei- und Samenzellen) und Embryonen (befruchtete Eizellen) auch aufbewahrt werden.

Ich selbst war stets ein engagierter Befürworter und Verteidiger der Rückerstattung der Kosten einer IVF-Behandlung. Nach viel Lobbyarbeit beschließt die Föderale Belgische Regierung letztendlich im Jahr 2003 die Rückerstattungsregelung.

Seit 2008 befolgt die Föderale Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte (FAGG - Federaal Agentschap voor Geneesmiddelen en Gezondheidsproducten) aktiv die Europäischen Richtlinien. Unser Fertilitätszentrum erhält im Jahr 2012 die vollständige und offizielle FAGG-Anerkennung für einen Zeitraum von 5 Jahren.

AZ Jan Palfijn

Nach verschiedenen Renovierungen sowohl in der Praxis in Aalter wie auch in der Abteilung in Gent, verfügt das Fertilitätszentrum mittlerweile über die neuesten und modernsten Geräte im Bereich der assistierten Befruchtung. Unser Stab im AZ Jan Palfijn zählt jetzt 2 IVF-Ärzte in Vollzeit (ich selbst und mein Kollege Kaan Osmanagaoglu), 8 Gynäkologen, 19 Krankenpfleger/-innen und 13 Laboranten/-innen. Im Jahr 2012 nehmen wir insgesamt 1273 Follikelpunktionen, 1050 Inseminationen, 1176 Embryotransfers und 231 Embryotransfers nach Einfrieren und Auftauen vor. Des Weiteren gibt es in diesem Jahr noch 951 Laparoskopien, 843 Hysteroskopien und 38 roboterassistierte Da Vinci-Operationen und mikrochirurgische Eingriffe.

In gut 20 Jahren hat sich das Fertilitätszentrum also exponentiell zu einem vollwertigen Institut für Paare mit Fertilitätsproblemen entwickelt.